Rodriguez & Wilders


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Die Mitte zwischen Spanien und Australien liegt in der Schweiz! Zumindest wenn man sich die geografischen Wurzeln von Manuel Rodriguez und Roy Wilders und ihr Zusammentreffen im Alpenland ansieht.

Rodriguez hat aus Spanien nicht nur den wohlklingenden Namen, sondern auch das Tempe­rament, das Gefühl und das Feuer, das ihn seit über 20 Jahren zu einem der herausragendsten Gitarristen der Schweiz macht. Seine ehemalige Band „Stonefield“ war während ihrer Zeit eine der wegweisenden Hard Rock Bands der nationalen Szene, sowohl was die komplexen Kompositionen als auch das druckvolle Live-Feeling der energetischen Shows betraf.

Der aus Dublin stammende Wilders, tourte lange Zeit mit der irischen Band „Heaven’s Trail“ durch Europa, bis es ihn in die Schweiz als Leadsänger der Swamp-Rock Band „Southern Comfort“ verschlug. Mit Southern Comfort tourte er extensiv durch die Schweiz und das angrenzende Ausland, „Homebase“ war aber Winterthur. Dort trafen sich Rodriguez und Wil­ders, was zuerst einmal zu der Zusammenarbeit in dem von Rodriguez initiierten nationalen All-Star Projekt „Catch The Light“ führte. Das ambitionierte Album bekam überall hervorra­gende Kritiken, was letztlich zu zwei viel umjubelten Live-Aufführungen von „Catch The Light“ mit allen involvierten Stars führte. Rodriguez wiederum revanchierte sich mit einem Gastpart auf Wilders erstem Solo Album „Cold Black Coffee“.

Rodriguez und Wilders merkten bald, dass sie auf der gleichen musikalischen Wellenlänge schwammen, also lag es nahe, ein gemeinsames Album aufzunehmen, das die Stärken der beiden Musiker kombiniert. „World Away“ steht so nicht nur für eine geografische Offenheit der beiden Protagonisten, sondern auch für einen musikalischen und textlichen Reichtum, der verschiedenste Stile miteinander verschmelzen lässt. Soul, Rock und Pop sind dabei die musi­kalischen Ingredienzien, die die Basis für Rodriguez filigranes Gitarrenspiel und Wilders aus­drucksstarken, emotionalen Gesang legen.

Rodriguez und Wilders haben sich auch immer wieder als erfahrene und versierte Songwriter profiliert. So stammen denn neun der 10 Songs des Albums aus ihrer eigenen Songschmiede, zudem findet sich darauf eine wunderschöne Version des Thin Lizzy – Klassikers „Don’t Believe A Word“. Die Songs sind „catchy“, abwechslungsreich und direkt, aber auch über­raschend und verspielt. Zudem gibt es von der gefühlsvollen akustischen Ballade „No Place Like Home“ schon ein Video und auch die Liste der Gastmusiker ist beeindruckend:

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Richard Cousins, USA         
Peter Haas, Switzerland
Felix Widmer, Switzerland
Joe McHugh, Ireland            
Sheryl Black, New Zealand  
Rick Fenn, England
Alex Klemke, Germany        
Stephan Geiser, Switzerland
Till Grünewald, Switzerland
Mathis Keller, Switzerland   
Charles Mc'Neal, USA
Kurt Söldi, Switzerland
        

Bass (Robert Cray/Eric Clapton)
Drums (Ivan Neville/Krokus)
Hammond
Uillien Pipe (The Dubliners/Andreas Vollenweider)
Backing Vox (Tina Turner)
Backing Vox (10cc)
Backing Vox  (William White)
Trumpet, Trombone (Funky Brotherhood)
Saxophones (Funky Brotherhood)
Cello
Tenor Sax
Trumpet


Rodriguez und Wilders beweisen einmal mehr, dass Musik eben wirklich keine Grenzen kennt. Und die Grenzen, die doch noch da sind, die sollen nun überschritten werden, sowohl mit der Veröffentlichung von „World Away“ als auch vielen Live-Auftritten.

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